"Die Geschichte rund um das ECKIGE"...

 

 

 

        

 

                                                                                                                      

                                                            

 

 

 

 

 

 

                                                                                                           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eines vorneweg, Tipp-Kick ist kein Kinderspiel!!! Das beliebteste Tischfußballspiel ist Sport und wird organisiert betrieben. Dem Deutschen Tipp-Kick Verband, kurz DTKV, gehörten in den 80´er Jahren noch rund 2500 Aktive an. Mittlerweile sind es nach einem Mitgliederschwund in den 90´ern wieder weit über 1000 Spieler in rund 100 Vereinen. Von der kleinsten Klasse, der Verbandsliga, bis hin zur eingleisigen Bundesliga wird um Punkte, Meisterschaft und Abstieg gespielt. In Einzelturnieren, Höhepunkt ist hier die Deutsche Einzelmeisterschaft, wird ähnlich dem Tennis um Ranglistenpunkte gekämpft. Im Magazin "Die Zeit" wurde Tipp-Kick als eine Mischung aus Billard, Tischtennis und Blitzschach beschrieben. Dies trifft den "Kicker wohl genau auf den Kopf". Geschick und Schnelligkeit sind genauso wichtig wie eine gewisse Strategie. Das, bei dem von außen betrachtet, eher laufunaufwendigen Spiel auch Kondition wichtig ist, zeigt sich besonders bei Turnieren. So mussten die Finalisten der DEM 2005 in zwei Tagen 30 Spiele bestreiten. Bei 10 Minuten pro Matchkommen also 300 Minuten reine Spielzeit zusammen. Plus die Zeit, die man als Schiedsrichter im Einsatz ist.

Beim Mannschaftsspielbetrieb stellen 4 Einzelspieler ein Team. Jeder muss gegen die 4 Gegner antreten. In 16 Einzelpartien werden 32 Spielpunkte vergeben. 17 und mehr Punkte bedeuten den Sieg. Das professionelle Tipp-Kick ist mit dem ursprünglichen nicht mehr zu vergleichen. es beginnt beim Spielfeld, das im Maßstab 1:1000 auf einer Holzplatte aufgeklebt ist. Der "Rasen" ist eine weiches Filztuch, das je nach Bespannung unterschiedliche Charaktere haben kann. So gibt es den dickeren, weichen Filz auf dem sich meist Techniker wohler fühlen. Auf hartbespanntem Untergrund kommen eher die Spieler zurecht, die ein einfach gestricktes Spiel, z.B. harte Schüsse von hinten, bevorzugen. Die Tore sind fest an die Platte geschraubt. Echte Stahltore mit Netz sind absolut Pflicht. Spieler und Torwart sind den Ansprüchen angepasst, und mit dem im Handel erhältlichen Material nicht mehr zu vergleichen. Die Spieler sind getunt. Zum Einen sind die Körper härter und daher nahezu unverwüstlich, zum Anderen sind die Beine aus Edelstahl und präzise gefeilt. Die Torhüter reagieren keineswegs auf Knopfdruck. Ein Metallkästchen ist starr über eine Federstange mit dem Torwartkörper verbunden. Ein schnelles und kontrolliertes Reagieren ist so möglich. Der Ball hat wie gewohnt eine weiße und eine schwarze Seite. Während beim Laien das eher vom Zufall gelenkt wird, ist es dem erfahrenen Tipp-Kicker möglich, durch gezieltes Anspielen des Balles, weiter mit seiner Farbe spielen zu können. 

 Für den TIPP-KICK Profi waren die Metallkicker zu ungenau und wurden zu richtigen Präzisionsfiguren umgebaut. Seit 1997 gibt es dieses Profimaterial auch in Serie: "Pro-Team-Sport". Jeder TIPP-KICK Fan kann jetzt mit diesen Figuren noch besser spielen. Neben 5 verschiedenen Versionen, die sich in Ausstattung und Spielfeldgröße unterscheiden, gibt es ein umfangreiches Ersatzteilprogramm.

 

 

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